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Der Planungswettbewerb als Instrument zur Förderung der Baukultur
„Der Planungswettbewerb ist ein Instrument zur Förderung der Baukultur und wird vorzugsweise für Bauvorhaben von besonderer städtebaulicher, architektonischer, umweltbezogener, kunsthistorischer, konservatorischer oder technischer Bedeutung verwendet.“ (Auszug aus dem Art. 18 des Landesgesetzes 16/2015).
Die öffentliche Hand hat aus langjähriger Erfahrung erkannt, dass der Planungswettbewerb sehr positiv eingesetzt werden kann und fordert deshalb von allen öffentlichen Körperschaften eine stärkere Anwendung desselben.
Aber auch bei privaten Bauvorhaben hat sich gezeigt, dass durch den Wettbewerb die Möglichkeit besteht, das kreative Potenzial mehrerer Planer zu nutzen und damit eine höhere Qualität der Planung zu erzielen.
Voraussetzung für das Gelingen des Wettbewerbs ist eine professionelle Abwicklung und die objektive Bewertung der Projektvorschläge durch unabhängige und hoch qualifizierte Juroren. Es gilt, das für das jeweilige Bauvorhaben am besten geeignete Wettbewerbsverfahren auszuwählen und in den Teilnahmebedingungen die Ausgangssituation, die Bauaufgabe und die zu erreichenden Ziele möglichst klar zu definieren.
In dieser Form konnten kürzlich überzeugende Projektlösungen für folgende Bauvorhaben ermittelt werden:
Gemeinde Terlan, Kindergarten Terlan
Erster Preis MoDus Architects, Brixen

STA AG Bozen, Neue Seilbahn Bozen Jenesien
Erster Preis M7 Architecture + Design, Bozen

Gemeinde Bozen, Mittelschule Josef v. Aufschnaiter
Erster Preis Arch. Gianluca Insinna, Arch. Martina Stuppner, Arch. Sarah Auckenthaler, Arch. Marco Formenti, Arch. Francesco Bruno Amodeo, Arch. Luca Farina, Ing. Fabio Antonio Bottino, Ing. Bernhard Psenner
